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Was ist Gottesdienst?

Auf jeden Fall etwas, das zum Mittelpunkt jeder christlichen Gemeinde gehört. Denn im Gottesdienst geht es um den Kern des Glaubens: Dass wir uns nicht uns selber verdanken, sondern Gott. Dass wir Geschöpfe sind wie alles übrige um uns herum auch. Und dass wir darum die Beziehung zu Gott brauchen. Das meint das Wort „Glauben“.


Im Gottesdienst wird deutlich: Glaube ist nicht nur Privatsache. Sondern Glaube braucht Gemeinschaft, den Austausch mit anderen, das Gefühl: Ich bin nicht allein.

Gottesdienstformen

Zwei Formen des Gottesdienstes kann man unterscheiden: Es gibt einmal Gottesdienste im Jahreslauf: Das sind Gottesdienste an den Sonn- und Feiertagen eines Jahres. Manche haben sogar „Kultcharakter“ wie zum Beispiel die Gottesdienste am Heiligen Abend.

Und es gibt Gottesdienste im Lebenslauf. Das sind all die Anlässe im Leben, die nicht nur privat begangen werden, sondern auch für den Glauben Bedeutung haben. Taufe, Konfirmation, Trauung und Beerdigung gehören dazu. Manchmal auch die Ehejubiläen wie Silber- und Goldhochzeit. Die Gottesdienste im Lebenslauf haben mit Knotenpunkten des Lebens zu tun. Mit Ereignissen, die eine besonders große Bedeutung haben und die deshalb auch besonders gewürdigt werden sollen.

Traditionen

Gottesdienst kann man ganz unterschiedlich feiern. Es braucht dazu weder besondere Räume noch Zeiten. Und doch haben sich in den christlichen Kirchen für die Gottesdienste im Jahreslauf verschiedene Traditionen durchgesetzt.

Trotzdem sieht jeder Gottesdienst anders aus. Manche sind durch die Musik geprägt. Manche durch die Predigt. Manche werden zum Beispiel mit Kindern vorbereitet - für andere gibt es eine Predigtwerkstatt.

Lassen Sie sich neugierig machen, wie das bei uns in Rodenkirchen aussieht.

 

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